Der Schlossgarten in Schwetzingen
Ein Garten voller Verführungen

Buchempfehlungen

In Zusammenarbeit mit der Wolfstieg-Gesellschaft e.V. wurden bereits drei Kolloquien in Schwetzingen durchgeführt, welche sich großer Beliebtheit erfreut haben. 

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Freimaurerische Inhalte des Schlossgartens in Schwetzingen (Teil I) - Kolloquium in Schwetzingen 11. und 12. Juli 2020: Heft der Wolfstieg-Gesellschaft e. V.

Herausgeber: Wolfstieg-Gesellschaft; 1. Edition (1. September 2020)
Sprache: ‎Deutsch
Taschenbuch:‎ 200 Seiten
ISBN-13:‎ 978-3-942187-39-8

Im Verlauf des 18. Jahrhunderts entwickelte sich die Freimaurerei zu einem gesellschaftlich übergreifenden Netzwerk, dem ein Großteil der Adligen, Gelehrten und Gebildeten wie auch Künstler und Architekten an-gehörten. Besondere Bedeutung kam im 18. Jahrhundert den Gärten zu. Neue akademische Forschungen konnten die herausragende Bedeutung des Einflusses der Freimaurer im 18. Jahrhundert für das europäische Kulturerbe aufzeigen, dies gilt besonders für die Gartenbaukunst. Das Kolloquium findet in Schwetzingen, der ehemaligen Sommerresidenz des Kurfürsten Carl Theodor statt. Er ließ ab etwa 1750 einen Park anlegen, der heute zu den ältesten, komplexesten und dazu besterhaltenen wie auch größten freimaurerischen Gärten der Welt zählt.

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Freimaurerische Inhalte des Schlossgartens in Schwetzingen (Teil II) – Kolloquium in Schwetzingen 13. Juni 2021: Heft der Wolfstieg-Gesellschaft e. V.

Herausgeber: Wolfstieg-Gesellschaft; 1. Edition (19. November 2021)
Sprache: ‎Deutsch
Taschenbuch:‎ 220 Seiten
ISBN-13:‎ 978-3-942187-43-5

Der Schwetzinger Schlossgarten wurde ab Mitte bis zum Ende des 18. Jahrhunderts erbaut. Zurzeit von Kurfürst Carl Theodor, dem Gestalter des Schlossgartens, gab es in Deutschland einige freimaurerische Systeme, wovon drei eine besondere Bedeutung erlangten. Zum einen die »Strikte Observanz«, ein System des Reichsfreiherrn von Hund (1722-1776), welches wahrscheinlich zwischen 1751 und 1753 konzipiert wurde und nach dem Sieben-jährigen Krieg zur mitgliedstärksten Großloge aufstieg. Sie wurde durch den »Wilhelmsbader Konvent« von 1782, der ursprünglich die bis dahin in Schieflage geratene Großloge restaurieren sollte, erheblich geschwächt. Das ganze System basierte darauf, dass die Freimaurerei vom einstigen Tempelritterorden faktisch gestiftet worden sei. Der Orden rettete seine Geheimnisse in schottische Bauhütten, aus denen sich dann die Freimaurerei entwickelt haben soll. Aufgabe der Strikten Observanz war es, den Tempelritterorden nach ca. 450 Jahren wieder zu Ehre und Würden zu verhelfen. Als sich im Wilhelmsbader Konvent die Strikte Observanz von der eigenen Ursprungslegende lossagte, verblasste ihre Anziehungskraft und ging allmählich unter.


Freimaurerische Inhalte des Schlossgartens in Schwetzingen (Teil III) – Kolloquium in Schwetzingen 16. Juli 2022: Heft der Wolfstieg-Gesellschaft e. V.

Herausgeber: Wolfstieg-Gesellschaft; 1. Edition (14. August 2021)
Sprache: ‎Deutsch
Taschenbuch:‎ 134 Seiten
ISBN-13:‎ 978-3-942187-44-2

Am Samstag, den 16. Juli 2022 fand im Palais Hirsch in Schwetzingen das dritte und öffentliche Freimaurer-Kolloquium statt. Das Palais Hirsch war der Wohnsitz von Pater Seedorf (alias Franz Joseph Fegely) dem Beichtvater des Kurfürsten Carl Theodor. Von beiden nimmt man heute an, dass sie Freimaurer waren. Die Presse hatte am 09.07.2022 über das Kolloquium berichtet und besonders die Schwetzinger, die Mannheimer und die Rhein-Neckar-Region dazu eingeladen. 
Das erste Freimaurer-Kolloquium im Juli 2020 beschäftigte sich mit dem Schlossgarten als größtem und am besten erhaltenem Freimaurergarten der Welt, das zweite Freimaurer-Kolloquium war thematisch auf den Minerva-Tempel ausgerichtet. Beide Kolloquien wurden in den Protokoll-Bänden der Wolfstieg-Gesellschaft veröffentlicht und allen Mitgliedern im Rahmen ihrer Mitgliedschaft zur Verfügung gestellt. Neben den kostenlosen Kolloquium-Bänden gibt es auch weitere Vergünstigungen durch die Mitgliedschaft bei der Wolfstieg-Gesellschaft. 
Der Schwetzinger Schlossgarten ist aber nicht nur der größte und am besten erhaltene Freimaurergarten der Welt, vielmehr noch setzt er allen freimaurerischen Ideen, aber auch den Vorgängersystemen wie den Rosenkreuzern und der Alchemie ein Monument.


Freimaurerische Inhalte des Neuen Gartens in Potsdam (Teil I) - Kolloquium in Potsdam am 14.08.2021: Freimaurerlicht: Heft der Wolfstieg-Gesellschaft e. V.

Herausgeber: Wolfstieg-Gesellschaft; 1. Edition (13. Februar 2022)
Sprache: ‎Deutsch
Taschenbuch:‎ 210 Seiten
ISBN-13:‎ 978-3-942187-48-0

Am Wochenende des 14. und 15. August 2021 fand in der Art-Supermarkt Galerie in Potsdam-Golm (www.artsupermarkt.de) ein Präsenz-Kolloquium der wiedergegründeten Wolfstieg-Gesellschaft e. V. statt. Besonderer Dank gilt dem Besitzer der Galerie James Austin und seinem Team u.a. Steve Schulz. Sie waren maßgeblich in Zusammenarbeit mit der Abordnung Berlin der Wolfstieg-Gesellschaft für die große Resonanz des Kolloquiums mitverantwortlich.
Der Neue Garten in Potsdam repräsentiert mehrere initiatorische Systeme des 18. Jahrhunderts. Das der Gold- und Rosenkreuzer sowie das der altpreußischen Freimaurerei. Der Gestalter des Gartens ist kein geringerer als Friedrich Wilhelm II. (1744-1797), der Mitglied in beiden Systemen und familiär über mehrere Generation mit der Freimaurerei verbunden war.
Die Ideologie der Gold- und Rosenkreuzer war es, den gefallenen Menschen läutern zu wollen, um das gefalle Ebenbild Gottes wiederherzustellen. Dabei nutzten die Gold- und Rosenkreuzer die sprachliche Symbolik der Alchemie. Mit der Idee der Entwicklung der menschlichen Persönlichkeit war ebenso für Freimaurer attraktiv, denn die Gold- und Rosenkreuzer bildeten einen Überbau zur Freimaurerei: ein sogenanntes Hochgradsystem.